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29,20 €/l
Scali, Paarl (Südafrika)
„We only help nature to make good wine“ heißt das Motto von Tania und Willie De Waal. Na ja, die fast zärtliche Behandlung, die aufwändige Verarbeitung und die enorme Geduld mit dem Rebenextrakt helfen der Natur schon ordentlich auf die Sprünge.
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52,00 €/l
Jean-Rene Germanier, Wallis (Schweiz)
Die autochthone Rebsorte gibt es nur im Wallis, dem Kanton, in dem sogar die Kühe kämpfen. Das passt zu den streitsüchtigen Schweizern. Ein Schluck, und man wird selbst zum Tier: hhhhhrrrrrrrrr!
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52,00 €/l
Jean-Rene Germanier, Wallis (Schweiz)
Dunkle Beeren, Gewürze und eine Spur Weihrauch bilden die Aromen, am Gaumen zeigt sich der autochthone Wein gehaltvoll, harmonisch, aber teuflisch tiefgründig. In den richtigen Händen lässt sich die Wildkatze zähmen.
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35,87 €/l
Kopp von der Crone Visini, Tessin (Schweiz)
Die Namensgebung ist treffend, denn er verkörpert das Tessin: filigran, pittoresk, aber eben auch alpin bis alpinistisch. Der Blick geht nach oben in die harten kühlen Höhen.
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61,20 €/l
Kopp von der Crone Visini, Tessin (Schweiz)
Ein tiefgründiger Wein mit feinkörnigen Gerbstoffen. Jeder will diesen Wein haben, aber er ist kaum zu kriegen. Selbst eine Prügelei um diesen Wein wäre verständlich und nachvollziehbar.
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45,20 €/l
Weingut Martin Pasler, Neusiedlersee (Österreich)
Die Nase erlebt Sauerkirsche, Kaffee, Bitterschokolade und Paprika. Am Gaumen entfaltet sich wohlig die intensive Frucht. Der tiefgründige Wein besitzt eine reife Tannin- und Säurestruktur: ein echter Flitzer.
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18,00 €/l
Josef Igler, Burgenland (Österreich)
Der Wein hat Frucht Frucht und Körper en masse. Ein Auftritt wie Andrea Ferreol und Mastroianni in der Erdbeerkuchenszene im Film „Das große Fressen“.
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21,20 €/l
Josef Igler, Mittelburgenland (Österreich)
The Gardeners Delight! Ein wenig verträumt im Beet wühlen, Blätter, Kräuter, Blüten schnuppern und diesen untypischen Dreiklang genießen: ein Wein in a-Moll, zu dem man herrlich im eigenen Elend schwelgen und in wunderschöner Melancholie absaufen kann. Selig benebelt driftet der traurige Trinker auf dem Nachen lautlos in den Nebel hinaus...
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23,87 €/l
Sao del Coster, Priorat (Spanien)
Irgendwann stecken wir mit der Nase bis zum Hals in der legendären Kastanienbombe von Andis Mutter, einem Südtiroler Kalorien-Supergau aus all diesen Zutaten auf Maronenmus-Basis über alkoholgetränktem Biskuitboden. So riecht der Tropfen, aber was braucht er. Der ideale Begleiter ist schnell gefunden: blutiges, saftiges Fleisch, Steak. Dieser Wein schreit nach Fleisch: „Let’s eat meat“!
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48,00 €/l
Conde de Hervias, Rioja (Spanien)
Der Wein ist eine absolute Besonderheit, denn er wächst an wurzelechten, über 100 Jahre alten Rebstöcken. Der Wein hat noch nie eine Reblaus gesehen! Das Gute daran ist, dass die Reben unglaublich tief wurzeln und die gewaltige Mineralität schaffen, das Schlechte ist der schwache Ertrag. Es handelt sich um eine sehr kleine Lage, in der der Önologe Inigo Manso de Zuniga wahre Rebkosmetik betreibt.
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35,87 €/l
Pago de Carraovejas, Ribera del Duero (Spanien)
In der Nase Waldkräuter, eingelegte Kirschen und Cassis, dann der großer Auftritt beim ersten Gaumenkontakt: Der Wein ist elegant, besitzt eine wirklich feine Würzigkeit, ein ausgeprägte Frucht und – er ist lang!
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17,20 €/l
Palacio Quemado, Ribera del Guadiana (Spanien)
Er repräsentiert wirklich großartig die Wildheit des Südwestens. Don Quixote war in der La Mancha auf dem Holzweg. Statt mit seinen blöden Windmühlen zu kämpfen, hätte er in der Estremadura Flaschen köpfen sollen.
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